Yves Menge
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Beiträge von Yves Menge
Adobe Reader X Offline Installation
0Früher war es ja noch einfach den Adobe Reader offline auf mehrere Geräte zu installieren. Seit einiger Zeit jedoch lässt sich über die Webseite von Adobe nur noch den “online Installer” herunterladen. Das macht für einen einzelnen PC auch durchaus Sinn, nicht jedoch wenn mehrere Geräte installiert werden müssen und jedes dieser Geräte lädt die komplette Installation erneut herunter.
Praktischerweise lässt sich über die URL ftp://ftp.adobe.com/pub/adobe/reader/ auch nach wie vor die gewünschte Installationsdatei direkt herunterladen. Diese kann dann über die üblichen Wege (Script, GPO, USB Stick, CD…) verteilt und installiert werden.
Rückblick auf die Lotusphere 2012
0Neues?
Was es neues gibt? Natürlich aktuelle Versionen von Lotus Domino / Notes,Connections, Sametime etc. wobei der Fokus definitiv bei der Integration aller Anwendungen in Connections liegt. Es bleibt dabei abzuwarten welche neuen Produkte es vor der nächsten Lotusphere auf den Markt schaffen und bei welchen Versionen es bei einer Ankündigung bleibt.
IBM hat sich im Bereich Online Docs mächtig ins Zeug gelegt und eine Konkurrenz zu Google Docs (oder Microsoft Office Web) entwickelt. Diese kommt ebenfalls in den verschiedenen Produktvarianten zum Zuge und ermöglicht das Bearbeiten von verschiedenen Dokumentformaten direkt im Browser (natürlich wie bei allen IBM Webprodukten auch auf mobilen Endgeräten).
Im weiteren wird das von von IBM geforkte Symphony (basierend auf OpenOffice) aus dem Verkehr gezogen. Es gibt zwar noch eine neue Version 4.0 diese wird jedoch nicht mehr weiter entwickelt. Die dadurch frei werdenden Ressourcen und die bereits geleistete Entwicklungsarbeit bei Plugins oder Verbesserungen gehen direkt in die bestehende OpenOffice Entwicklung über. Es ist zu erwarten, dass OpenOffice dadurch einen mächtigen Schritt vorwärts kommt und die Entwicklung der beliebten kostenlosen Officesuite produktiv weitergeht.
Fazit
Obwohl ich anfänglich befürchtet habe, dass dieses Jahr an der Lotusphere primär nur PR geleistet wird, so wurde ich trotzdem noch positiv überrascht! Die letzten Tage waren dann doch mit einigen durchaus interessanten Tech-Sessions gefüllt und auch das ewige “social hier, social da” hat sich ein wenig gemindert. Nichts desto trotzt bleibt abzuwarten, wie sich der Kurs von Lotus (oder besser gesagt IBM) bewegen wird. Definitives sehen wir wohl erst in einem Jahr an der Lotusphere 2013 back @ Orlando.
Lotusphere 2012 – Ein erster Eindruck
0Heute Morgen ging nun also die Lotusphere so richtig los!
Der erste EIndruck ist schon einmal positiv, die Entwicklung geht in die richte Richtung (jedenfalls meiner Meinung nach). Die Art und Weise der Konferenz jedoch entwickelt sich definitiv nicht zu dem was ich erwarten würde.
Der diesjährige Gast an der General Opening Session war niemand anderes als Michael J. Fox persönlich welcher uns in einem sehr interessanten Vortrag demonstrierte, wie wichtig Social Business ist.
Die verschiedenen Demos zwischendurch zeigten dann auch in welche Richtung sich die Produkte von (ehemals Lotus) Domino, Connections, Websphere etc. entwickeln. Durchaus ein interessanter Ansatz welcher sich in der Realität jedoch noch bewähren muss.
Immer mehr Richtung PR / Exekutives / Sales anstelle von technischen Inputs
Anstelle der sonst sehr informativen technischen Sesssions sind dieses Jahr vermehrt PR / Executive Sessions geplant was für mich als Admin weniger von Interesse ist.
Für ein definitives Fazit ist es jedoch definitiv noch zu früh
Warten wir ab, was die kommenden Tage hier in Orlando noch bieten werden.
Lotusphere 2012
0In der kommenden Woche wird sicher das Eine oder Andere zum Thema IBM Lotus verbloggt! Das liegt nicht an einem neuen Release sondern an der alljährlich stattfindenden Konferenz in Orlando Florida namens Lotusphere.
Ich bin gespannt wie es mit Lotus Notes (allgemein mit dem Brand Lotus) weitergeht.
Nachruf: IBM xSeries 232
2Nein, der Titel bezieht sich nicht auf eine “natürliche” Person sondern auf einen alten Genossen, welcher im CompiCenter Münsingen nun seit Jahren seinen Dienst kommentarlos geleistet hat.
Die Rede ist von dem nun ersetzten Server! Ein schon damals als Used erhaltener Server (IBM eServer xSeries 232) wurde von uns in den letzten 8 Jahren (jawohl 8 Jahren) durchgehend verwendet!
Wer sich die Specs einmal genauer anschauen will darf gerne einen Blick in das angehängte PDF werfen (xseries_232.pdf).
Über einen Used-Shop in der Nähe von Berlin konnte ich unseren Server noch mit einem zusätzlichen Netzteil und mehr Arbeitsspeicher (2GB) aufrüsten. Über EBay gabs dann auch noch einen 1.3GHz Pentium III CPU um den internen 1.0GHz zu ersetzen. Die internen 18.2GB SCSI Festplatten sind immer noch original
Kurzum, der Server ist wohl schon ein X-faches amortisiert und wird nun zugunsten eines neuen Systems ersetzt.
Meine Meinung zu IBM Server Systemen wird wieder einmal gestärkt – er läuft und läuft und läuft….
BoxCryptor – DropBox Daten on-the-fly verschlüsseln!
1Sensible Daten in der Cloud
Immer wieder gibt es Diskussionen zum Thema “ist die Cloud sicher?”, oder “darf ich auch sensible Daten in der Cloud speichern?”.
Meiner Meinung nach haben sensible Daten welche dem jeweiligen Datenschutz unterliegen nichts in der Cloud (z.B auf DropBox, Box.net, SugarSync etc.) verloren. Nicht weil die jeweiligen Systeme über gänzlich unzureichende Verschlüsselungen verfügen sondern weil die Daten irgendwo über den Planet verstreut verteilt liegen und sich so meiner Kontrolle entziehen.
Natürlich schreiben sich alle Dienstanbieter das Thema Sicherheit ganz oben auf die “Warum Dienst x schlechter ist als wir” Liste. Persönlich bin ich aber von keinem der mir bekannten Dienste so überzeugt dass ich ungehindert sensible Daten darauf abspeichern würde.
Dokumente nur zusätzlich verschlüsselt online speichern
Wer sicher sein will dass seine Daten egal wann und wo korrekt und sicher verschlüsselt sind greift üblicherweise zu TrueCrypt oder ähnlichen Verschlüsselungssystemen. Nur ist dies für die meisten nicht technisch versierten Anwender zu kompliziert. BoxCryptor geht hierbei neue Wege und verbindet einfache Bedienung mit einer dem heutigen Wissensstand entsprechend sicheren Verschlüsselung.
BoxCryptor – Einfache aber effektive Verschüsselung
Der Aufbau von BoxCryptor ist simple: Einmal eingerichtet erscheint im Arbeitsplatz ein zusätzliches Laufwerk (faktisch ein Filter) welches den Inhalt eins beliebigen Ordners (z.B. X:\Meine Dokumente\DropBox\AchtungGanzGeheim) anzeigt.
Verschlüsselung
Boxcryptor verwendet eine AES-256 Bit Verschlüsselung wobei der Schlüssel (ein Kennwort nach Wahl) nirgends abgespeichert wird. Der jeweilige Benutzer kann das zur Verschlüsselung verwendete Kennwort speichern (macht z.B. auf dem Heimcomputer auch Sinn) oder auf mobilen Geräten jeweils beim Start eingeben.
Bedienung
Der Unterschied liegt im winzigen Detail: Öffnet man den Ordner innerhalb der DropBox direkt erhält man nur unverwendbare Dateien da diese (sowohl der Dateiname wie auch der Inhalt) verschlüsselt sind. Öffnet man hingegen das BoxCryptor Laufwerk so zeigt es die “realen entschlüsselten” Dateien an.
Die Verschlüsselung erfolgt automatisch im Hintergrund ohne dass der Benutzer etwas tun muss. Es gibt auch die Möglichkeit lediglich den Dateiinhalt zu verschlüsseln was im Falle einer Wiederherstellung (beispielsweise nach dem unbeabsichtigten löschen einer Datei) praktisch ist.
Der Benutzer kann also mit seinen Dokumenten arbeiten als würde er diese auf einem USB Stick speichern ohne sich irgendwelche Gedanken betreffend derer Verschlüsselung zu machen.
Klingt zu gut um wahr zu sein!
Natürlich gibt es keine “Goldlösung” denn jeder dieser Dienste bietet ja bekanntlich ein Webinterface oder mobile Apps (iPhone/Android) an. Verschlüsselte Dokumente lassen sich also nur noch auf den dafür eingerichteten Arbeitsstationen bearbeiten. Im Falle von BoxCryptor gibt es jedoch bereits eine App für Android (die für das iPhone ist in Arbeit) welche auch das mobile Bearbeiten zulässt.
Es ist dem Benutzer selbst überlassen ob er auf der sicheren Seite stehen will oder lieber seine Dokumente auch im Internet Kaffee in den Ferien bearbeiten möchte (wobei ich an dieser Stelle lieber keinen Kommentar zur Sicherheit / Überwachung bei solchen Internetnutzungen abgebe
. Es ist auch immer die Frage wie man einen Dienst wie DropBox nutzt. Für mich dient dieser Dienst lediglich als Schnittstelle für die Synchronisation mit der praktischen Möglichkeit auch einmal ein gelöschtes Dokument wiederherstellen zu können.
BoxCryptor hat zur Zeit (ich habe es nur unter Windows im Einsatz) noch einige Limitationen. Portable Anwendungen oder generell Anwendungen welche administrative Rechte benötigen können nicht aus BoxCryptor heraus gestartet werden. Portable Anwendungen welche keine Netzwerkzugriffe benötigen funktionieren jedoch problemlos. Weitere bekannte Limitationen sind auf der Supportseite von BoxCryptor ersichtlich.
Mischrechnung
Ich für meinen Teil habe mir einen speziellen BoxCryptor Ordner eingerichtet wo meine “wirklich sensiblen” Daten liegen. Der Rest meiner DropBox nutze ich ohne zusätzliche Verschlüsselung da diese keine vertraulichen Daten enthalten. Kurz gesagt ich habe mir meine DropBox in einen geschützten und einen “ungeschützten” Bereich aufgeteilt.
Kosten / Plattformen
Boxcryptor gibt es bis zu einer Grösse von 2GB (sprich 2GB verschlüsselte Dokumente) kostenlos und anschliessend für gerade einmal 19$. Soviel sollte einem die Sicherheit seiner Daten noch Wert sein wobei für die meisten Benutzer die 2GB Version ausreichen wird besonders da die bekanntesten Anbieter in der Basisversion sowieso nur 2GB Speicherplatz kostenlos anbieten.
BoxCryptor ist für Windows wie auch für Linux und Mac OSx (über EncFS) verfügbar.
Mobil ist erst die Android App verfügbar, iOS ist jedoch bereits in der Entwicklung.
Mehr Informationen
zu BoxCryptor findest du direkt auf deren Webseite: www.boxcryptor.com
Fazit
BoxCryptor macht einen sauberen Eindruck und ist vom Konzept her logisch/einfach aufgebaut. Korrekt verwendet sorgt BoxCryptor dafür das persönliche Daten – egal wo gespeichert und wie synchronisiert – persönlich bleiben.
Wer sein Kennwort vergisst kann sich somit auch sicher sein, seine Daten wohl erst in mehreren hundert Jahren wieder zu sehen insofern das ursprünglich gewählte Kennwort nicht nur aus vier Ziffern bestanden hat.
Wie verschlüsselt Ihr eure Daten im Netz? Ab damit in die Kommentare
Kommentar oder Spam?
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Es ist tragisch zu sehen wie Social Functions von Bots der Spamverteiler überflutet werden!
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